Haustüren

Die Haustür – die Visitenkarte des Hauses

Die Haustür ist die Eingangspforte in ihren persönlichen und privaten Bereich. Haustüren gibt es in vielen Stilrichtungen, aus verschiedensten Materiealien und in unterschiedlichsten Preisklassen. Doch jede Haustür sollte vorrangig die Sicherheit und den Wärmeschutz bieten. Falls sie eine neue Haustür benötigen, beraten wir sie gerne zu den verschiedenen Möglichkeiten.

Wie unterscheiden sich gute Haustüren von den anderen?

Eine gute Haustür sollte stabil, langlebig, widerstandsfähig gegen Wettereinflüsse, vor Wärme schützend und einbruchhemmend sein. Diese Faktoren sind die Qualitätskriterien einer Tür, die sich aus den Mindestanforderungen aus der Produktionsnorm DIN EN 14351-1 ableiten lassen. Die Bestimmungen für die Sicherheit und Wärmeschutz sind eigenen DIN-Normen geregelt, darunter fällt z.B. auch die Energieeinsparverordnung (EnEV). Eine optimale Tür kann aus allen Materialien gefertigt werden.

Die Sicherheit einer Haustür

Die europäischen Prüfnorm DIN V ENV 1627 definiert die Widerstandsklassen für Türen. Einbruchhemmende Türen werden in die sechs Widerstandsklassen RC 1 – RC 6 (Resistance Class, Widerstandsklasse) eingeteilt. Diese Einteilung ist mit der bis September 2011 gültigen Klassifizierung WK 1 bis WK 6 identisch.

RC1 stellt die niedrigste, RC6 die höchste Sicherheitsstufe dar. Für Privathaushalte empfiehlt die Polizei Türen der Sicherheitsklassen RC2 oder RC3.

Zertifizierte Haustüren sind u.a. vom Deutschen Institut für Normung (DIN) oder vom Verband der Sachversicherer (VdS) auf die Einhaltung der Prüfnormen getestet worden. Haustüren sollten unbedingt nach der Anleitung des Türenherstellers montiert werden – am besten vom Fachmann.

Weitere Informationen finden Sie hier: Sicherheitsvorkehrungen an der Haustür

Der Wärmeschutz einer Tür

Die Haustür ist als Teil der Fassade und muss daher im Neubau und bei Modernisierung bestimmten Anforderungen des Wärmeschutzes genügen. Die Mindeststandards sind in der Prüfnorm DIN 4108-2 und in der Energieeinsparverordnung (EnEV) festgelegt. Für ein Haus auf höherem Energiesparniveau, vor allem KfW-Effizienzhaus oder Passivhaus, muss die Außentür entsprechend bessere Dämmwerte aufweisen.

Heizungswärme kann ohne ausrechende Wärmedämmung leicht aus dem Haus entweichen. Dichtungen, die Bauweise und die verwendete Dämmung der Tür können das Entweichen der teuren Heizungsluft verhindern.

Obwohl Holz von den gängigen Materialien von Natur aus die besten wärmedämmenden Eigenschaften hat, lassen sich mit entsprechenden Konstruktionen auch in Kunststoff oder Aluminium Haustüren auf hohem energetischen Niveau herstellen. Durch die heutigen Methoden in der Fertigung ist eine Materialkombinationen wie beispielsweise Holz- oder Kunststoff mit einer stabilen Außenschale aus Aluminium schon der Regelfall. Die heutigen Dämmstoffe sind meist aus Kunststoff oder Kork. Bei dem Einsatz von Glas sollte man auf isolierende und einbruchhemmende Glaselemente großen Wert legen.

marken